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Film Info - Balto 2 - Auf der Spur der Wölfe (Wolf Quest)

Balto 2 - Auf der Spur der Wölfe (Wolf Quest) Produktion: 2001 / USA
Regisseur: Phil Weinstein
Label: Universal Studios
Bild-Format: 4:3 (1.33:1)
Ton-Format: Deutsch, Englisch, Französisch und Holländisch
Untertitel: Deutsch, Englisch, Holländisch und Französisch
Bonus-Material: DVD-Rom-interaktives Spiel
Laufzeit: ca. 72 min
Hierbei handelt es sich um die deutsche DVD!

Kurzbeschreibung

Balto und Jenna werden Eltern von 6 Welpen. Als die Zeit gekommen ist, dass sie von den Menschen adoptiert werden, bleibt nur die kleine Aleu über, da man ihr das Wolfserbe zu stark ansieht. Als sie von einem Jäger fast erschossen wird, erzählt Balto ihr, wie die Menschen sie sehen. Wütend läuft sie davon und macht sich auf eine Reise, zu erfahren, wer sie wirklich ist. Balto folgt ihr und sie treffen auf ein Wolfsrudel in Nöten, die einen jungen starken Anführer brauchen.

Langbeschreibung

Achtung Spoiler!

Balto - Auf der Spur der Wölfe

Der zweite Teil spielt kurz nach dem ersten: Balto und Jenna sind stolze Eltern geworden von 6 putzigen Welpen, von denen 5 aussehen wie ihre Mutter und nur die kleine Aleu wie ihr Vater. Parallel dazu wird Balto von Alpträumen gequält, die von einer wilden Flucht durch eine Eislandschaft handeln, des weiteren tauchen immer wieder ein Rabe und ein Wolfsrudel auf. Während Balto meint, dass Träume nur Schäume sind, ist Boris der Meinung, dass sie eine Bedeutung für Balto haben, genau wie der Totempfahl, der Balto den Weg zu Jenna's Haus weist.

Als der Zeitpunkt kommt, an dem die Welpen an Menschen vermittelt werden sollen, mag Balto sie nicht gern gehen lassen, auch wenn sie alle bei Kindern aus der Stadt ihr neues Zuhause finden werden. Außerdem will er auch nicht einsehen, dass Aleu anders ist, zu sehr erinnert ihn das an seine eigene Geschichte, in der ihm das Außenseitertum viel Ärger gebracht hat, was er ihr ersparen will.

Doch Aleu bleibt als einziger Welpe übrig, weil sie noch mehr nach Wolf aussieht als ihr Vater, selbst ein Jahr später lebt sie noch mit Balto und seinen Freunden ohne Menschen zusammen, obwohl es ihr sehnlichster Wunsch ist, von einem Menschen adoptiert zu werden. Als sie eines Tages grade mit den Eisbären spielt, entdeckt sie einen Mann im Wald. Erwartungsfroh und hoffnungsvoll läuft sie auf ihn zu, obwohl dieser sein Gewehr auf sie richtet. Zum Glück wirft sich Balto dazwischen und kämpft mit dem Jäger, Aleu kann entkommen.

Aleu versteht Balto's Handlung nicht und er erzählt ihr, wie sie auf die Menschen wirkt, dass sie denken, das sie ein Wolf wäre und dass seine Eltern ein Husky und eine Wölfin waren. Von der Wölfin wurde er jedoch sehr früh getrennt und von Boris aufgenommen. Und obwohl die anderen Welpen auch Wolfsblut in sich hätten, wären sie aufgenommen worden, weil man es ihnen nicht ansehe. Daraufhin wird Aleu sehr sauer auf ihren Vater und läuft weg.

In der Nacht hat Balto wieder einen Alptraum, eine Stimme rät ihm, die Tiere des Totempfahles besser kennen zulernen: den Fuchs, den listigen Kerl, den Vielfrass, seine Ängste, der Bären, sein inneres Wissen und das Karibu, das Leben. Am nächsten Morgen ist Aleu nicht zurückgekehrt und Balto macht sich Sorgen. Er erzählt Jenna, was vorgefallen ist und macht sich auf die Suche nach ihr. Schon bald trifft er auf einen mysteriösen Raben, dem er in eine Nebelwand folgt und schon hört er eine Stimme.

Es ist eine Füchsin, die in einer Schlinge gefangen ist, die er auf einem Baumstamm über einem Fluss antrifft. Sie macht Balto den Vorschlag, ihm bei seiner Suche zu helfen, wenn der sie aus der Falle befreit, was er auch tut und dafür von ihr in den reißenden Fluss geschubst wird. Doch von dort, wo er als Ufer gespült wird, kann er Aleu's Spur aufnehmen. Boris und die Eisbären wollen ihm helfen, werden jedoch vom Nebel daran gehindert. Boris berichtet Jenna davon und hindert sie daran, Balto zu folgen, da dies eine Reise nur für Vater und Tochter ist.

Schon bald trifft Balto auf 3 wütende Vielfrasse, die ihn nicht durch ihr Gebiet lassen wollen. Sie konfrontieren ihn mit seinen Ängsten, wobei Balto merkt, dass er sich nicht vor ihnen fürchtet, sondern nur Angst um seine Tochter hat und es das wichtigste für ihn ist, sie zu finden. Als er gegenan geht, lösen sie sich in Luft auf.

Aleu ist dem Raben gefolgt und hat in einer Höhle Schutz gesucht. Sie hört in der Ferne jemanden singen und folgt der Stimme, bis sie auf den Feldmäuserich Muru trifft. Er bezeichnet sie als Wolf, was Aleu gar nicht gern hört. Er gibt ihr den Rat, herauszufinden, wer sie wirklich ist. Danach wird sie von einem wütenden Grizzlybären angegriffen, doch Balto hilft ihr, als der Bär die beiden an eine Schlucht getrieben hat, erkennt Aleu ihr inneres Wissen und kann die Gedanken des Bären lesen. Sie schubst Balto herunter und springt hinterher und sie landen auf einem sicheren Felsvorsprung und auch der Bär löst sich in Luft auf.

Da Aleu auf eine Selbstfindungsreise gehen will, beschließt Balto, sie zu begleiten. Schon bald kommen sie ans Meer, wo es Aleu sehr gut gefällt. Doch dann werden sie von dem grimmigen Wolfstrio Yak, Sumac und Nuk angegriffen, die von dem Wolf Niju geschickt wurden, doch die beiden können sich behaupten. Schließlich geht Nava, der alte weise Anführer des Rudels dazwischen. Er verwundert die beiden mit seiner Aussage sehr, dass er nach ihnen verlangt habe und schon auf sie warte.

Das Rudel ist in Bedrängnis, ihre Hauptnahrungsquelle, die Karibus bleiben aus, da sie über das große Wasser gezogen sind. Nava will ihnen folgen, denn die weise Wölfin Aniu hat ihm in seinen Träumen geraten, weiterzuziehen und sich vom dem führen zu lassen, der Wolf ist und es nicht weiß. Alle denken sofort an Balto, nur Niju ist dagegen, sich von einem Bastard führen zu lassen und würde selbst lieber selber die Führung übernehmen und andere Rudel vertreiben, denn insgeheim fürchtet er sich, seine alte Heimat zu verlassen. Die Wölfe sind zunächst auf seiner Seite, bis Aleu vor ihrem geistigen Auge die Wanderung der Karibus über eine Eisbrücke im letzten Jahr sieht, Balto davon träumt und schließlich am Meer sieht dass sich wieder eine Brücke bildet, über die das Rudel folgen kann.

Doch Niju, der bleiben will, greift Nava an, Aleu und später auch Balto stellen ihm sich in den Weg. Dann bricht die Eisscholle, er stürzt ins Wasser und schwimmt zurück ans Ufer. Balto und Aleu wollen Nava helfen, zum Rest des Rudels zu kommen, die alle auf einer großen Eisscholle im Meer treiben, denn sie brauchen einen starken und weisen Anführer. Doch Nava ist zu alt und geschwächt, daher will Balto gehen, doch Aleu hält ihn zurück, da sie endlich weiß, wen Aniu meinte und sie ihre Bestimmung gefunden hat: sie ist die neue Leitwölfin des Rudels. Balto lässt sie nur schweren Herzens gehen, freut sich aber für sie.

An Land will Nava Niju suchen gehen, denn trotz allem sind sie noch immer ein Rudel, dass ohne einander nicht überleben könnte. Und für Balto ist die Zeit gekommen, nach Hause zu gehen. Doch vorher zeigt sich um die weiße Wölfin Aniu, und Balto erkennt dass es sich bei der geisterhaften Gestalt, die durch Träume wandelt, alle möglichen Formen annehmen kann und die über die gesamte Reise gewacht hat, um seine Mutter handelt.

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